
Sehr Gutes Buch... - Zuallerst muss man deutlich sagen: Das ist kein Bericht von irgendeinem Fachexperten, der meint er is der King und kennt sich überall aus. Das Buch ist von 2 Jugendlichen geschrieben, die das selbst wissen und auch selbst erkannt haben.Es ist sehr ironisch und vor allem sehr zynisch geschrieben, doch auf jeder Seite steht die komplette Wahrheit. So traurig und drastisch es manchmal auch klingen mag, es stimmt alles von vorne bis hinten, egal ob es um Schulden, Charackter oder den Umgang bzw. das Auftreten der Jugendlichen. Und wer hier irgendjemand etwas anderes behauptet, der beweist dabei eine Sache ganz deutlich: Er ist definitiv Mitglied, der Generation Doof.
ohne Profil - Das Lesen dieses Buches ist reine Zeitverschwendung. Es ist oberflächlich wie keine zweites und beim Lesen fühlt man sich genervt durch die ständigen Wiederholungen der beiden Autoren. Von Seite 18 bis Seite 154 - weiter habe ich beim besten Willen nicht durchgehalten- kommt kein eigenständiger Gedanke, weder von Anne Weiss noch von Stefan Bonner. Sie analysieren nur in Ansätzen die Doofheit einer Generation, dabei schildern sie leider nur eine dumme Gegebenheit nach der anderen. Über das Beheben des Problems des `Nichtwissenwollens` haben sie vor lauter Geläster über ihre Bekannten, ganz vergesen nachzudenken. Auf irgendeine Lösung, egal wie doof, wartet man vergebens.Sorry, aber die beiden Spaßvögel, Anne und Stefan haben leider kein eigenes Profil. Ich kann sie nicht ernst nehmen, du?
Ein Spiegel der Realität. - Eigentlich gibt es den zahlreichen Rezensionen nichts mehr hinzuzufügen. Die Meinungen prallen mal wieder, wie bei solchen Anlässen üblich, aufeinander und alles scheint gesagt zu sein. Doch wer sich von den überwiegend negativen (= kritischen?) Rezensionen davon abhalten lässt, dieses Buch zu lesen, oder gar nicht erst zu kaufen, der hat meiner Meinung nach etwas verpasst. Ich habe es umgekehrt gemacht: Erst gelesen, dann verschiedene Rezis durchgelesen, und mich dann entschlossen, meinen eigenen Senf dazuzugeben.Mein Tipp: Man sollte das alles nicht so eng sehen. Sicherlich ist das Buch nicht 100 Prozent perfekt, aber das perfekte Buch muss mir erst mal jemand zeigen. Die beiden Autoren, selbst zur vermeintlichen Generation Doof gehörend, belegen am eigenen Beispiel klar, dass es noch Hoffnung gibt. Immerhin können sie schreiben, und das machen sie meiner Ansicht nach sehr gut. Gut beobachtet, amüsant und sehr zutreffend beschrieben, lassen sie sich über Freizeit, Bildung, Beruf, Unterhaltung, Liebe, Sex, Erziehung und der Rolle des Internets der Generationen Doof aus. Natürlich kam eine sehr einseitige Darstellung heraus, so dass ich mich zwangsläufig fragte: Ist es wirklich so schlimm? Kann durchaus sein, wie ein Blick in verschiedene Blogs und Foren im Internet und ins Fernsehen belegen. Demnach gehen wir (angeblich) ziemlich finsteren Zeiten entgegen, die gänzlich ohne Bildung und ohne Niveau auskommen muss. Meine Kritik bezieht sich allenfalls auf den Inhalt, zumal sich die Autoren wohl aufs Beobachten und Recherchieren beschränkt haben und - außer im Nachwort (ein wenig zu kurz gekommen) - keine Lösungsmöglichkeiten anbieten. Doch der vermeintliche Verfall der Kultur - war es nicht schon immer so? Auf uns Jugendliche in den 70er Jahren mit unseren langen Haaren hätte damals auch kein Erwachsener gewettet, und Sokrates bemerkte schon vor mehr als 2000 Jahren: Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.Am Grundsatz hat sich also nichts geändert. Jeder Mensch schafft sich seine Umwelt selbst. Jede Generation folgt ihrem jeweiligen Zeitgeist. Das Fernsehen sendet nur das, was wir sehen wollen, ansonsten würden sie es nicht senden. Wir sind es auch, die das Internet gestalten und es kann mir keiner erzählen, dass es da nur schwachsinnige Inhalte gibt. Von der immer mehr zunehmenden sexuellen Freizügigkeit ganz zu schweigen - doch das ist alles nur ein Teil des Spiegels. Natürlich hätte man das alles auf die Hälfte straffen, oder einen kurzen Artikel zu dem Thema schreiben können, aber wir brauchen schließlich auch gar keine Bücher mehr zu lesen. Damit würden wir uns in der Tat in Richtung der Generation Doof bewegen. Ich lese um des Lesens willen und freue mich auch über ein paar witzige Wortspielereien, die manchem vielleicht überflüssig erscheinen. Ich fand das Buch zu keiner Sekunde langweilig, bereue nicht, es gelesen zu haben und fühle mich insgesamt bereichert, einen Einblick in die Gedankenwelt des Nachwuchses erhalten zu haben, wissend, dass es noch eine andere Seite gibt, und dass alles halb so schlimm sein wird. Der eigentliche positive Effekt daran ist, dass man sich hinterher für unheimlich schlau hält und sich darüber freut, dass man selbst nicht jenen gehört, die hier beschrieben werden...
Wieder ein Wegwerfbuch aus den TOP TEN - Zugegeben, das Titelbild ist einigermaßen lustig-aber wenn man mehr als zwei Seiten gelesen hat, merkt man, wie wenig Klasse das Buch hat.Schon allein die Tatsache, dass der noch dazu ziemlich dämlich Ausdruck Generation Doof alle drei Zeilen mal vorkommt, spricht nicht gerade für Einfallsreichtum.Schlimmer aber ist noch, dass die Autoren ab und zu mal in die unwahrscheinlich öde gestrickten Texte einen entweder selbsterfundenen oder bei TV-Total aufgeschnappten Witz einzubauen.Ich hätte nicht gedacht, dass mich seit dem peinlichen Erfolg eines Buches wie Feuchtgebiete noch etwas überrascht, aber dieses Buch spiegelt die Dummheit der Menschheit ungewollt wirklich gut wieder.
Die Couchpotato.es haben Generation Doof gelesen - Watch Video Here: http://www.amazon.de/review/R8BECNFPF6YIJ Generation XWenn ich mal groß bin: Das Lebensabschnittsbuch für die Generation UmhängetascheGeneration Golf: Eine InspektionGeneration Golf zweiGeneration Golf